Mein Bulli

Diese Seite widme ich meinem VW T2 T3 also der VW Caravelle GL Syncro 1.6TD umgebaut zum Campingbus. Aber nun mal eins nach dem Anderen.

Im Januar 1989 wurde dieser VW Bus das erste Mal zugelassen. Nach Erzählungen wurde er 5 Jahre später zum Campingbus umgebaut und musste dadurch nicht mehr täglich seinen Dienst tun.

Nachdem er dann nach ca. zwei Vorbesitzern [1] wieder zum Verkauf stand habe ich ihn gefunden und im Januar 2005 durfte er dann unter meinem Namen seinen Dienst tun.

Das VW Werk hatte diesen Bus als gut ausgestattete Caravelle GL verabschiedet. Die Farbe die er bis heute trägt ist eine Zweifarbenlackierung in Blautönen.

Der Campingumbau besteht aus einem Westfalia Hochdach mit Dachbett und einem Reimo Innenausbau (glaube ich). Dieser beinhaltet einen Schrank hinten links, Küchenblock und Schlafbank. Technisch abgerundet mit einer 5kg Gasanlage, 11 Liter Frischwasserkanister und außenliegendem Abwassertank, Spüle, Truma Gas-Standheizung und Kühlschrank.

Komplettiert wurde dies von mir, mit einem 2x 5kg Gasflaschenkasten, 2. Batterie mit Schaltelektrik, 2x 20 Liter Frischwasser, einem zusätzlichen Schrank und einem Ladegerät inklusive Außenanschluss.

Natürlich war auch hier nach dem Kauf, welcher mein erster Bus Kauf war, ein Schaden übersehen worden. Der Bus wurde zwar vom Motor und Rost/Lack ausgebessert, aber leider war das Hochdach

undicht. Genauer gesagt die Dachluken, die ich dann beide erneuerte. Der Motor wurde mit dem Kauf getauscht, ein Block der ca. 100.000 km gelaufen hatte wurde mit einem Kopf der ca. 40.000 km auf dem Buckel hatte verbaut. Des Weiteren wurde die Differenzialsperre vorne gangbar gemacht und der Innenbau etwas ausgebessert. Die Sperre hinten war noch in Ordnung.

Ich hatte bis jetzt noch nicht sehr viele Reparaturen. Eine Achsmanschetten, ein Traggelenk vorn und Kleinigkeiten wie Spiegel und Scheinwerfer instand setzen.

Technische Daten:

  • Hubraum 1570 ccm
  • Höchstgeschwindigkeit 122 km/h
  • Achslast vorn 1400 kg
  • Achslast hinten 1405 kg
  • Größe (LxBxH) ca. 4570 x 1845 x 2800 mm
  • Gesamtlaufleistung ca. 250 tk

Der Bulli darf bei mir auf die alten Tage als Freizeitfahrzeug die verbleibende Zeit fristen.

[1] Da der original Brief verloren ging, steht in meiner Version nur ein Vorbesitzer.

Nachtrag:

In der Zwischenzeit hat sich das Fahrzeug etwas verändert, was Modernisierungen aber auch Reparaturen zu Grunde liegt. Hier unterscheiden wir zwischen dem Campingausbau und dem Fahrzeug selbst. Es gibt auch noch verschiedene Dinge die gemacht werden müssen und andere die gemacht werden können. Das wird sich aber alles nach und nach ergeben.

Veränderungen Innen

Die Bilder die oben zu sehen sind wurden mehr oder weniger direkt nach dem Kauf aufgenommen. Leider musste ich dann feststellen, dass es einen Wasserschaden auf dem Dach gab. Darauf hin wurde die komplette Innenverkleidung des Hochdaches entfernt, die Wolle durch X-trem Isolator ersetzt, beide Dachhauben erneuert, der Wassereinbruch durch Sika abgedichtet und die Innenverkleidung des Daches neu bezogen. Komplett spurlos ist dies aber bis heute nicht, da sich an den Wasserabläufen, welches an den hintersten Säulen statt fand etwas Rost gebildet hat.

Es wurde ein zusätzlicher Schrank zwischen Küche und Heckschrank eingebaut um mehr Stauraum zu haben.

Ganz aktuell habe ich den alten Absorberkühlschrank ersetzt durch eine moderne Kompressorkühlbox. Sieht im Moment noch nicht sehr schön aus, ist aber schon eine Verbesserung, da der Absorber eigentlich den Namen Kühlschrank nicht verdient hatte. Des Weiteren möchte ich Stück für Stück weniger Gasverbraucher im Fahrzeug haben.

Veränderungen Außen

Relativ früh nach dem Kauf habe ich mir ein Schiebefenster für die Beifahrertür gekauft um den Luftaustausch zu verbessern.

2018 wurde das Fahrzeug auf 16“ Felgen umgerüstet. Die größte Frage die sich hier stellt ist, wohin mit dem Ersatzrad. Aktuell ist es auf dem Paulchen (Heckträger). Traditionelle Ersatzradträger finde ich nicht so praktisch, da ich gerne den Hecktüraufsteller nutze und dies nicht ohne weiteres mit dem schwenkbaren Ersatzradhalter harmoniert.

Reparaturen

Da das Fahrzeug eine Zeit lang gestanden hatte und auch der Zahn der Zeit sein Übriges getan hatte, war der erste TüV, nach der langen Standzeit, und die dazugehörigen Arbeiten nicht ohne. Vorab möchte ich erwähnen, dass der Bulli für seine 30 Jahre noch eine recht gute Substanz hat, allerdings gibt es doch verschiedenes das über die Jahre erneuert werden muss und musste. Zu allererst mal die Bremsen. Dort gab es einiges zu tun, von Bremsleitungen über die Bremsen selbst und inklusive neuer Bremssattel beziehungsweise Bremszylindern. Dazu kamen auch Dinge wie die Hydraulikleitungen der Servolenkung und den Austausch der Wasserrohre. Auch der Heizungslüftermotor gab seinen Geist auf und noch andere Kleinigkeiten.

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