Iberia 2020 – Silves und zurück zu den Felsen – Tag 26

Heute habe ich mir vorgenommen was zu erkunden. Also wird morgens nicht so lange rumgemacht und gegen 10 fahre ich los. Silves ist anvisiert und es ist nur ein paar Kilometer weg. Es dauert nicht sehr lange und ich bin dort. Ein schönes Städtchen mit Fluß, einer schönen Brücke, eine recht große Kirche, der Festung und einem berühmten Kreuz.

Bevor ich dort ankomme fahre ich einen Berg hinab und er hat ordentlich Gefälle. Man sieht die Festung wie sie so schön auf dem Hügel liegt. So baut man bekanntlich Festungen und gerne auf Erhöhungen. Dann komme ich eher zufällig an dem Platz vorbei wo das Kreuz steht. Ich halte an. Die Storchennester von denen erzählt wird sind auch vorhanden. Das Kreuz wird renoviert und ich bekomme es gar nicht wirklich zu Gesicht. Ich fahre weiter und auf den Hügel. Um die Kirche herum, wo auch der Eingang zur Festung ist, ist es voll. Die Messe ist in Gange. Ich finde einen Parkplatz an der Seite. Zum Glück habe ich PKW Abmessungen. Dann gehe ich in die Festung. 2,80 € kostet der Eintritt und ich bin gespannt was ich zu sehen bekomme. Leider bekommt man hier auch nicht so viel zu sehen. Wie immer sind die Mauern intakt und man kann dort entlang gehen. In diesem Fall gibt es auch einige Türme, acht um genau zu sein. Aber keine Räume oder verschlungene Wege oder ähnliches. Kleine Ausstellungen über Funde der Ausgrabung und noch eine Ausstellung über den Iberischen Lux. Ich bleibe nicht so lange und gehe. Draußen laufe ich nochmal um die Kirche. Dann fahre ich zu dem hiesigen Lidl und kaufe nochmal ein.

Es geht weiter und zurück zur Küste. Dort schaue ich mir die Nossa Senhora da Rocha an. Eine Kapelle direkt an der Steilküste. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Küste. Auch hier halte ich mich nicht lange auf und ich suche eigentlich nach einem speziellem Felsen. Das schlage ich mir aber aus dem Kopf und suche den nächsten Übernachtungsplatz.

Die Fahrt ist schön und abenteuerlich. Aber so macht es Spaß, wenn die Wege mal uneben und holprig werden. Dort angekommen muss ich zu meiner Überraschung feststellen, dass hier Höhlen unter den Felsen sind und nach oben sind diese zum Teil offen, also große Löcher im Boden. Natürlich wurde das abgesperrt, nicht dass dort jemand aus versehen reinfällt. Ich laufe ein Stück weiter und finde den Felsen zu dem ich eigentlich wollte … so kann das Leben spielen.

Es ist immer noch nicht sehr spät am Tag aber ich beschließe zu bleiben.

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